Im September ist die Zeitperiode an dem die Eingewöhnung der neuen Kinder in der Struktur beginnt! 😊
Einige Kinder wechseln von einer Gruppe in die nächste innerhalb des Hauses und werden von ihrer Bezugserzieherin in ihrem großen Schritt zur Selbstständigkeit begleitet!
Andere Kinder kommen von außen neu in die Struktur und müssen das Haus noch erkunden und sich mit der neuen Situation vertraut machen!
Manche Schulkinder wechseln definitiv aus der Krippe in eine „Maison Relais“ wobei Sie von ihren Bezugserziehern schrittweise in ihren neuen Lebensabschnitt begleitet werden!
Die Übergänge (Transitionen) werden so geplant, dass den Kindern die verschiedenen Übergänge leichter gestaltet werden!
Wir verfahren in unserer Einrichtung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, so dass die Eingewöhnungsphase um die 2 Wochen, im Beisein der Eltern oder anderen Bezugspersonen, stattfindet!
Die Trennung (Separation) der Kinder von den Eltern wird behutsam eingeleitet, so dass die Kinder sich langsam an die neue Situation gewöhnen!
Das Kind soll sich schrittweise in der Einrichtung einleben, so dass es den Raum als geschützte Umgebung wahrnehmen kann in dem ihm Schutz und Geborgenheit gewährleistet wird!
Das gesamte Verfahren verläuft nach dem Rhythmus des Kindes in Anbetracht seiner Befindlichkeit und unter Berücksichtigung seiner emotionalen Verfassung!
Die Zielsetzung unser Eingewöhnungsmethode ist, dass das Kind im Gruppenleben aufgenommen wird und die Routinen des täglichen Lebens kennenlernt!
Zeitgleich werden die Sitten und Gebräuche der Familie mit in das tägliche Geschehen mit eingebunden als auch im Rahmen der Möglichkeiten die Muttersprache des Kindes mit in den Alltag aufgenommen!
Durch diese strategische Methode sind alle Rahmenbedingungen für das Kind gewährleistet und das Kind kann sich in allen seinen Kompetenzen innerhalb seines neuen Lebensraums entwickeln!
Es ist unser höchstes Anliegen, dass das Kind sich in der Gruppe Willkommen fühlt, als Teil eines Puzzles, das ohne seine Präsenz unvollständig wäre!
Auch die Eltern der Adressaten sollen Teil des Gruppenlebens sein und sich in das Gruppengeschehen mit kleinen Angeboten partizipativ in Anwesenheit ihrer Kinder im Alltag wie z.B. Musik aus ihrer Heimat, das Teilen kulinarischer Spezialitäten als auch durch das Einbringen ihrer Muttersprache innerhalb unserer Struktur mit einbringen können!
Aus unserer Erfahrung: Wenn sich die Eltern gut in der Struktur aufgenommen fühlen, gewöhnen sich die Kinder schneller und sicherer in der Einrichtung ein!
Eine Partnerschaft und Zusammenarbeit in der Erziehung zwischen Eltern und Erziehern, in einer vertrauensvollen Beziehung, fördern die gesunde Entwicklung unserer Adressaten in ihren Kompetenzen!
Das Kind ist lernfreudiger und rezeptiver für neue Erfahrungen, sei es auf emotionaler Basis, in der Entwicklung des Selbstvertrauens, in der Sprachbildung als auch in der Weltoffenheit für kulturelle oder musikalische Entwicklung!
Eine gewinnbringende Situation für alle Beteiligten die sich in einer Atmosphäre des Respekts, der Toleranz und der gegenseitigen Wertschätzung im Gleichgewicht in allen Kompetenzen hervorragend entwickeln! 😊